Weitere Namen des Affenbrotbaumes & Verbreitung

Die wissenschaftliche Bezeichnung des Affenbrotbaums lautet Adansonia. Der Affenbrotbaum zählt zu der Gattung der Baumwollgewächse. . Sein Vorkommen beschränkt sich auf die Steppengebiete Australiens und Afrikas.

Der afrikanische Affenbrotbaum

Seine wissenschaftlicher Name lautet Adansonia digitata. Dieser, in Afrika zu findende Affenbrotbaum, ist auch unter der Bezeichnung Baobab bekannt. Den botanischen Namen Adansonia digitata erhielt der Baum durch seinen Entdecker, den französischen Botaniker Michel Adanson. Dieser entdeckte den Baum auf seiner Reise nach Senegal. Digitata steht für Finger, welches auf die großen Äste des Baumes zurückzuführen ist. Den Namen „Affenbrotbaum“ erhielt der Baum aufgrund seiner bei Affen beliebten Früchte. Außerdem wird der Baum aufgrund seiner Wirkstoffe oft als „kleine Apotheke“ bezeichnet

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Irrtum über den Johannisbrotbaum, Schirmakazie, Geldbaum usw

Häufig werden der Affenbrotbaum, der Johannisbrotbaum, der Pfennigbaum, der Schirmakazi und selbst die deutsche Eiche, im alltäglichen Sprachgebrauch, synonym verwendet.
Recherchiert man die Begriffe Affenbrotbaum und Pfennigbaum, mit einer Suchmaschine im Internet, wird man auf etliche Foreneinträge stoßen, in denen die Begriffe: Affenbrotbaum, Pfennigbaum, Johannisbrotbaum, Schirmakazie synonym verwendet werden.

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Die wissenschaftliche Bezeichnung des Pfennigbaums lautet Crassula ovata. Der wissenschaftliche Name des Affenbrotbaums hingegen lautet Adansonia. Dies bedeutet, dass die beiden Bäume, nicht ein mal im Hinblick auf Ihre Gattung, mit einander verwandt sind. Auch der Schirmakazie zum Beispiel, ist zwar ein Begleitbaum des Baobab, doch seine Name (Acacia tortilis), lässt auf keinerlei Verwandschaft mit dem afrikanischen Affenbrotbaum Adansonia schließen.

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Der Johannisbrotbaum (sowie die Schirmakazie) letztlich, weist eben so keine Verwandtschaft zum Affenbrotbaum auf, wird aber häufig als ein und das Selbe bezeichnet. Der Johannisbaum findet sich in Vorder Asien, der Affenbrotbaum hingegen, in Afrika und Australien. Wie der Volksmund auf den Irrtum gekommen ist, dass es sich bei der Schirmakazie, den Affenbrotbäumen, und dem Johannisbrotbaum, um das Selbe handeln, ist nicht ersichtlich. Nicht abstreiten kann man allerdings, dass die Schirmakazie und auch der Johannisbrotbaum eine äußere Ähnlichkeit zum Affenbrotbaum aufweisen. Die ist allerdings die einzige Gemeinsamkeit zwischen dem Johannisbrotbaum, dem Affenbrotbaum und der Schirmakazie.

Recherchiert man die Begriffe Johannisbrotbaum, Schirmakazie und Affenbrotbaum auf einem serösen Weg, wird man also entdecken, dass sie im Grunde bis auf das Äußere keine Gemeinsamkeit aufweisen und nicht einmal Artverwandt sind.

Der afrikanische Baobab Baum – bekannt auch als Affenbrotbaum – prägt die Savannen Zentralafrikas durch seinen eigenartigen Wuchs auf unverwechselbare Weise. Im Alltag der afrikanischen Bevölkerung hat er seit Jahrhunderten seinen festen Platz.

Baobab in der afrikanischen Tradition

Vielfältig nutzt der Mensch die Schätze des Baobabs. Seine Früchte und Blätter werden zu Speisen verarbeitet, die Fasern dienen der Herstellung von Kleidung und Körben. Eine hohe Wertschätzung genießt er traditionell als wesentliches Element der heimischen Volksmedizin. Ob nun Frucht, Rinde, Blatt oder Wurzel, all seinen Teilen wird eine medizinische Heilkraft zugesprochen – deshalb nennt man ihn auch Apothekenbaum oder kleine Apotheke.

Die Blätter gelten als hilfreich bei Koliken, Durchfall und Entzündungen der Verdauungswege. Die Früchte sieht man als Heilmittel bei Infektionen und Masern. Seine Samen werden bei der Behandlung von Zahnbeschwerden, Lebererkrankungen und Herzproblemen eingesetzt. Die getrocknete Rinde ist ein altbewährtes Fiebermittel.
Nachgewiesen ist der hohe Gehalt an Vitamin C und B im Fruchtfleisch, der Kalziumgehalt übertrifft bei Weitem den der Kuhmilch. Aus den stark fetthaltigen Samen des Baobabs wird ein hochwertiges Öl gewonnen. Auch die entzündungshemmende Wirkung der getrockneten Blätter und der hohe Eiweißgehalt der frischen ist unbestritten.

Baobab erobert Europa

Überzeugt von der wohltuenden Wirkung der wertvollen Früchte gründete der italienische Ingenieur Ottaviani im Jahr 1999 die Baobab Fruit Company Senegal. Sie verarbeitet die Früchte und Samen vor Ort und vertreibt die gewonnenen Grundstoffe europaweit. Sie werden dort von namhaften Firmen zu Naturheilmitteln, Nahrungsergänzungsmitteln und anspruchsvoller Kosmetika veredelt.

Das Baobabfruchtpulver mit einem Ballaststoffanteil von mehr als 40% wird gern zur Unterstützung der Verdauungstätigkeit eingenommen. Als Hilfe bei Fasten- und Entschlackungskuren eingesetzt, bindet es Gifte und Abfallstoffe und trägt so zur Reinigung des Körpers bei.

Von großem Wert ist sein hoher Vitamingehalt, der den von Kiwis und Orangen um ein Vielfaches übertrifft. Er stärkt das Immunsystem und kräftigt den Körper nach einer Krankheit und bei starken Belastungen. Der hohe Kalziumgehalt des Fruchtpulvers macht es interessant für Verbraucher mit einer Lactoseunverträglichkeit und Menschen, die sich aus ethischen Gründen für eine vegane Ernährung entschieden haben.

Die Einnahme ist unkompliziert. Man rührt es in Joghurt oder Quarkspeise ein oder verwendet es als Dickungsmittel bei Suppen und Soßen. Auch verbacken lässt es sich und gibt Keksen und Kuchen eine pikant-fruchtige Note. Es kann ein Bestandteil erfrischender Säfte und Tees sein, selbst Marmeladen aus Baobab sind auf dem Markt.

Verstärkt werden seit Jahren das Baobaböl und das Fruchtpulver zu hochwertiger Kosmetika verarbeitet. Sie bereichern die Naturkosmetik um Pflegeprodukte von gehaltvoller und hautfreundlicher Qualität.